Nager, wie die Hamster, sind als Beutetiere auf sichere Verstecke angewiesen. Daher legen viele Arten instinktiv Höhlen oder ganze Gangsysteme an.

Ein artgerechtes Hamsterhaus ist unten offen, damit der Hamster nach unten weiter buddeln kann . Ausserdem ist es hygienischer als ein Haus mit Boden und die Belüftung ist ebenfalls ohne festen Boden besser. Ein abnehmbares Dach sorgt für eine leichtere Nestkontrolle.

Die Durchgangslöcher betragen für Zwerghamster mindestens 5 cm und für Mittelhamster 7 cm Durchmesser. So kann der Hamster auch mit gefüllten Backentaschen durchgehen, ohne sich zu verletzten. In der Natur hat der Hamster in seinem unterirdischen Bau mehrere Kammern. Für das Futterlager, die Toilettenecke und zum Schlafen. Daher empfehlen sich u.a. Häuser mit mehreren Kammern, um dem natürlichen Verhalten entgegen zukommen. Eine eckige Keramikschale gefüllt mit Sand, die sich in eine Kammer einfügt, wird evtl als Toilette genutzt und erleichtert so die Reinigung.

Vorsicht ist geboten bei Häusern aus Nadelholz. Diese sind meistens (aber nicht immer) an der dunklen Rinde zu erkennen. Austretendes Harz kann bei Hamstern die Backentaschen verkleben und zu schweren Verletzungen bis zum Tode führen. Diese Häuser sind auch meist mit giftigem Heiskleber verarbeitet und genagelt. Die Tiere können sich an den Nägeln schlimme Verletzungen zuführen.

Röhren und Mehrkammerhaus im Enstreu